Der Paritätische Kreis Steinfurt

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Gruppengründungen

Übersicht über aktuelle Gruppengründungen

Die hier aufgeführten Selbsthilfegruppen befinden sich in der Gründungsphase und suchen weitere Mitstreiter*innen.

Nach vielen Jahren und unterschiedlichen Gewalterfahrungen, Klinikaufenthalten und mehreren Therapien hat Birgit S. den Wunsch, eine Selbsthilfegruppe für ihre PTBS zu gründen.

PTBS, oder posttraumatische Belastungsstörung, entsteht nach extrem belastenden Ereignissen und geht oft mit Ängsten, Depressionen und weiteren psychischen Belastungen einher. In einer Selbsthilfegruppe finden Betroffene einen geschützten Raum, in dem sie sich austauschen und gegenseitig stärken können. Dort erfahren die Frauen aus erster Hand, welche Schritte andere bereits gegangen sind, welche Strategien ihnen geholfen haben und wo die alltäglichen Herausforderungen liegen. Durch den Austausch in der Gruppe kann Selbsthilfe viel leisten: Sie vermittelt das Gefühl, nicht alleine mit dem Thema zu sein, fördert das gegenseitige Verständnis und die Zuversicht, eigene Wege zu finden. Es geht in der Gruppe um Orientierung, Unterstützung und Solidarität. Gleichzeitig hat Selbsthilfe ihre Grenzen: Sie kann kein Ersatz für eine Therapie sein.

Die Gruppe richtet sich an Frauen mit Therapieerfahrung.

Mehr als 500.000 Menschen erhalten in Deutschland jährlich die Diagnose Krebs – auch ihre Angehörigen sind stark betroffen. Für sie gibt es jetzt ein niedrigschwelliges Entlastungsangebot in Horstmar: das Angehörigen-Café. In geschützter Atmosphäre bietet es Raum für Austausch, Begegnung und gegenseitige Unterstützung. Hier können Angehörige offen über ihre Erfahrungen und Sorgen sprechen.

Andrea V. (53) gründet diese Selbsthilfegruppe in Rheine, weil sie selbst erlebt hat, wie hilfreich der Austausch mit anderen Betroffenen sein kann. In der Gruppe finden Erwachsene mit ADHS – ob diagnostiziert oder im Verdacht – sowie Angehörige Raum zum Verstehen, Teilen und Unterstützen.

Was erwartet dich?

  • Austausch über Erfahrungen und Herausforderungen
  • Verständnis füreinander
  • Alltagsstrategien und praktische Tipps
  • Stärkung durch gegenseitige Unterstützung

Eingeladen sind alle, die sich angesprochen fühlen – mit oder ohne Diagnose.

Ein Herzinfarkt oder die Diagnose einer Herzerkrankung trifft Betroffene meist völlig unerwartet. Neben den körperlichen Folgen wiegen oft auch die seelischen Belastungen wie Angst und Unsicherheit schwer.

Die 55-jährige Brigitte W. aus Ibbenbüren hat genau das erlebt. Nach einer Notoperation und einem langen Weg zurück in den Alltag wird nun eine Selbsthilfegruppe für Herzpatienten ins Leben gerufen. Das Ziel ist ein offener Austausch über Sorgen im Alltag und im Familienleben, den vor allem Gleichgesinnte nachvollziehen können. Während medizinische Fragen von der Ärzteschaft geklärt werden, hilft im Alltag das Wissen: Niemand ist allein.

Kontakt

Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt Kreis Steinfurt
Rudolf-Diesel-Str. 5
48282 Emsdetten
Tel.: 02572 96 01 684
E-Mail: netzwerk-steinfurt@paritaet-nrw.org


Selbsthilfegruppe gründen

Für Ihr Anliegen gibt es im Kreis Steinfurt bisher keine passende Selbsthilfegruppe und Sie können sich deshalb vorstellen, selbst eine neue Selbsthilfegruppe zu gründen? Dann wenden Sie sich an uns vom Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt (Kontakt). Wir beraten Sie zum Start, helfen Ihnen bei der Mitgliedergewinnung und dann beim ersten Treffen. Wenn benötigt, vermitteln wir Ihnen auch Grundlagen für die Gruppenarbeit und unterstützen Sie nach dem Anlaufen der Gruppe mit unseren Angeboten für Selbsthilfegruppen. Gerne informieren wir Sie auch über die Methode der In-Gang-Setzer®, bei der Ihnen mit der Selbsthilfe vertraute Menschen bei der Gründung einer neuen Gruppe zur Seite stehen.