Der Paritätische Kreis Steinfurt

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30 Jahre Hospizverein Region Lengerich: Ein Grund zum Feiern

Emsdetten, 11.08.2026: Ein Jubiläum, das Mut macht: Der Hospizverein Region Lengerich begleitet seit drei Jahrzehnten Menschen in schweren Lebenssituationen.

Was 1996 mit der Gründung des Vereins und der Ausbildung der ersten ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen begann, hat sich über die Jahre zu einem wichtigen Bestandteil der regionalen Versorgung entwickelt. Menschen und ihre Angehörigen am Lebensende zu unterstützen, ihnen zuzuhören und ihnen in einer schwierigen Zeit zur Seite zu stehen, ist das Herzstück des Vereins. Im Verlauf der Jahre hat sich das Verständnis der Hospizarbeit weiterentwickelt. Heute umfasst das Angebot des Hospizvereins weit mehr als die Begleitung von Menschen an Ihrem Lebensende. Die Mitarbeitenden beraten zu palliativen Fragen, begleiten Angehörige und führen zahlreiche Veranstaltungen und Angebote zu vielen verschiedenen Themen durch.

Auch Karl-Josef Laumann (Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales) ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren: „Die Hospizarbeit ist ein Segen“ 

In einem lebendigen Austausch wurde die Gelegenheit genutzt, auch über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Dabei ging es unter anderem um die Finanzierung der ambulanten Hospizarbeit. “Grundsätzlich stehen ausreichend Mittel zur Verfügung, die Finanzierungssystematik beinhaltet aber, dass der Verein zunächst in Vorleistung gehen muss, bevor die Zuschüsse fließen. Das ist problematisch“, erläutert Dr. Roswitha Apelt, 1. Vorsitzende des Vereins. Der direkte Austausch mit Minister Laumann bot die Möglichkeit auf diese Problematik aufmerksam zu mache

Der Paritätische gratulierte ebenfalls und sagt DANKE!

„Dreißig Jahre Vereinsgeschichte ist mehr als eine Zahl…sie erzählen von Menschen, die Verantwortung übernommen haben, von vielen ehrenamtlichen Stunden und von einer Hospizarbeit, die in der Region fest verankert ist“, so Bärbel Brengelmann-Teepe

Der Hospizverein ist seit 2005 Mitglied im Paritätischen. Ein tolles Lob gab es von Margarete Heitkönig-Wilp (Hospiz Koordinatorin): “ Die beim Paritätischen sind echt coole Leute.“

Danke Margarete, das hören wir gerne.

 

Bild v.l.n.r.:  Bärbel Brengelmann-Teepe ( KG Geschäftsführerin Kreis Steinfurt), Karl-Josef Laumann (Minister Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW), Margarete Heitkönig-Wilp (Palliativfachkraft/Trauerbegleitung), Silke Krumme (Palliativfachkraft/Trauerbegleiterin), Christiane Unland-Kröner (stellv. Bürgermeisterin), Dr. Roswitha Apelt (1. Vorsitzende), Mareike Bartholomäus (Trauerbegleiterin für Familien)

Wie geht man mit Verhaltensweisen um, die im Kita-Alltag belastend wirken und die Mitarbeiter*innen an ihre Grenzen bringen?

Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich die Mitarbeitenden der sich unter Paritätischen Dach befindlichen Kitas im Kreis Steinfurt im Rahmen eines Fachtags zum Thema Herausfordernd erlebtes Verhalten aus der Perspektive des Kinderschutzes.  

Die Fachreferentin für Kinderschutz, Johanna Löw, vermittelte fundiertes Fachwissen und lud die Teilnehmenden dazu ein, gemeinsam auf die Hintergründe von herausfordernd erlebtem Verhalten zu blicken. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Woran lassen sich Eskalationen erkennen ? Welche Rahmenbedingungen können dazu beitragen, schwierige Situationen zu entschärfen? Wie gelingt es, aus dem Gefühl der Ohnmacht wieder in eine handlungsfähige Rolle zu kommen?  

Neben theoretischen Impulsen bot der Fachtag viel Raum für praxisnahe Übungen, kollegialen Austausch und die Bearbeitung konkreter Fallbeispiele. Gemeinsam konnten Strategien erarbeitet werden, um herausfordernde Situationen professionell, reflektiert und kindgerecht zu bewältigen.  

Der Fachtag stärkte die Handlungssicherheit und vermittelte wertvolle Impulse für den pädagogischen Alltag.

Ein herzlicher Dank geht an Lisa Mork, Fachreferentin Tagesangebote für Kinder ( Der Paritätische NRW) für die Organisation und Johanna Löw ( Der Paritätische NRW) für die fachlich fundierte und praxisorientierte Gestaltung der Veranstaltung.

Gratulation zum NRW-Preis „Kulturelle Bildung“

Steinfurt, 01.06.2026: Große Freude: Die Jugendkunstschule des Pink Pop e.V. Ibbenbüren und das Jugendkulturzentrum Scheune wurden mit dem Hauptpreis des Landes NRW „Kulturelle Bildung“ ausgezeichnet. Ein Grund für Bärbel Brengelmann-Teepe (Geschäftsführerin des Paritätischen Kreis Steinfurt) und Simon Schäfer (PJW NRW) den engagierten Mitarbeiter*innen Alwina Koop, Sophie Löricke, und Steffen Ruwe zu gratulieren. Der Preis würdigt Einrichtungen, die Kindern und Jugendlichen kreative Teilhabe ermöglichen und kulturelle Bildung nachhaltig stärken.

Die feierliche Preisverleihung fand am 05.Mai 22026 in Düsseldorf durch Verena Schäfer (Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration) statt.

Der Paritätische freut sich sehr über diese besondere Auszeichnung für Pink Pop und ist stolz auf das große Engagement, mit dem hier kulturelle Bildung und Jugendkultur vor Ort gestaltet werden.

Pink Pop Ibbenbüren e.V. 
 

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